Selbstbestimmt leben.

Pflege und Unterstützung für Senioren

Infos zum Standort

Senioren-Tagespflege in Gaißach eröffnet

Rummelsberger Diakonie startet neues Angebot mit zehn Seniorinnen und Senioren aus Gaißach und der Region

Gaißach/Bad Tölz – In den ehemaligen Werkstatt- und Lagerräumen der Oberland Werkstätten sind Maschinengeräusche und Baulärm verstummt. Stattdessen ist Leben in das großzügige Areal mit kleiner Terrasse und Außenfläche am Ortsrand von Gaißach eingezogen. „Die Umbaumaßnahmen sind abgeschlossen und so konnten wir in dieser Woche mit unserer neuen Seniorentagespflege in Gaißach starten. Wenn auch coronabedingt erst einmal nur mit einer kleinen Gruppe“, freut sich Diakonin Christine Meyer, Leiterin der ambulanten Dienste der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH, kurz RDA.

Zehn Senior*innen aus Gaißach und Umgebung kommen seit 12. April täglich in die SenTa Gaißach, insgesamt bietet sie Platz für 20 Senior*innen. Die Gäste erhalten Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffe und bekommen täglich verschiedene Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel Gedächtnistraining, gemeinsames Zeitung lesen, Singen oder Bewegungsangebote. Bei Bedarf werden die SenTa-Gäste morgens von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder heimgefahren.

Die Betreuungszeiten sind Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr. „Natürlich ist auch eine halbtagesweise Buchung möglich“, erklärt Johanna Öttl, die Leiterin der SenTa Gaißach. Öttl freute sich sehr über den Start der Tagespflege und über die frisch renovierten und hellen Räumen: „Der Umbau ist sehr gelungen. Gäste und Mitarbeitende fühlen sich alle sehr wohl.“

Es gibt die Möglichkeit, einen Schnuppertag in der SenTa-Gaißach zu buchen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Ambl. Pflegedienst Volker Otto, Telefon 08041 71 362.

Erste Mieter*innen ziehen ins „Gottfried“ ein

Feucht –  Endlich hat Feucht eine Senioreneinrichtung. Zum ersten April eröffnet das Seniorenzentrum Gottfried Seiler der Rummelsberger Diakonie in der Zeidlersiedlung und die ersten Mieter*innen ziehen schon ein. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie am Freitag, 26. März, bei der Eröffnung des „Gottfrieds“. Bei einer kleinen internen Feier betonte er, dass die gemeinsame Realisierung dieses Seniorenzentrums eine Herzensangelegenheit der Kommune und der Rummelsberger Diakonie gewesen sei.

Rektor Reiner Schübel, Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie, wies darauf hin, dass auch die Wahl des Namensgebers Gottfried Seiler die Verbindung der Marktgemeinde Feucht und der Rummelsberger Diakonie zum Ausdruck bringe. Gottfried Seiler (1866-1940) arbeitete zuerst als Pfarrer in Feucht und ging kurz vor dem 1. Weltkrieg als Leiter der Diakonen- und Erziehungsanstalt nach Rummelsberg. Schübel freute sich, dass die Rummelsberger Diakonie mit dem „Gottfried“ erstmals in Feucht mit einer Einrichtung vertreten sei. „Wir wollen damit die räumliche Nachbarschaft pflegen und in Feucht mit dazu beitragen, dass Diakonie modern und spürbar für die Menschen da ist“, betonte Schübel.

Das „Gottfried“ ist ein modernes Seniorenzentrum. Die viergeschossige Einrichtung ist in H-Form gebaut. Die beiden oberen Etagen sind bequem über Aufzüge erreichbar. Im zweiten Stock befinden sich 20 Einzimmerwohnungen und zehn Zweizimmerwohnungen, die gemietet werden können. Für 80 pflegebedürftige Menschen gibt es im ersten und zweiten Stock ein stationäres Wohnen. Dort finden auch Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ein Zuhause. Am 6. April öffnet die Tagespflege im Erdgeschoss. 20 Senior*innen finden dort tagsüber eine Beschäftigung.

Die Tagespflege ist Montag bis Freitag geöffnet. „Das Angebot richtet sich an Senior*innen, die im Gottfried leben, aber auch an ältere Menschen aus Feucht und Umgebung“, sagte Einrichtungsleiterin Kathrin Eibisch. Ein Großteil der Wohnungen sei bereits vermietet, lediglich einige Apartments mit 34 Quadratmetern seien noch frei. Im „Gottfried“ gibt es noch Pflegeplätze und die Seniorentagesstätte (SenTa) nimmt weitere Tagesgäste auf.

Im Haus wird es Räumlichkeiten für externe Dienstleister*innen wie Fußpflege und Frisör geben. Die Rummelsberger Diakonie strebt eine enge Vernetzung in der Marktgemeinde an: „Im Seniorenwohnen kooperieren wir mit der Diakonie Feucht und wie verhandeln mit verschiedenen Institutionen, Vereinen und Kirchengemeinden über weitere Kooperationen“, informierte Eibisch.

„Nach einigen Bauverzögerungen, die auch durch die Corona-Pandemie bedingt waren, freuen wir uns, dass nun die ersten Bewohner*innen ins Gottfried einziehen können“, sagte Stefan Bürner, Leiter der Immobilienabteilung der Rummelsberger Diakonie. Er bedankte sich für den durchweg hohen persönlichen Einsatz der am Bau beteiligten Kolleg*innen, Dienstleister*innen und Handwerker*innen. Gemeinsam sei es gelungen, Rückschläge während der Bauzeit schnellst- und bestmöglich zu beheben. 

Genügend Personal steht für die Eröffnung am 1. April bereit. „Im Laufe des Jahres, wenn das Seniorenzentrum hoffentlich voll belegt ist, brauchen wir neben Pflegekräften auch Mitarbeiter*innen für Reinigung und Küche“, kündigte Kathrin Eibisch neue Jobs im „Gottfried“ an. Willkommen seien auch Interessent*innen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowie junge Menschen, die ein Schulpraktikum in der Pflege absolvieren möchten.  

Weitere Informationen zur SenTa in Feucht erhalten Sie hier: seniorentagespflege.de/feucht